Du darfst so bleiben wie du bist …

Kennst du noch den Werbeslogan? Light-Produkte, die sich als dicke Mogelpackung entpuppten. Nichtsdestotrotz hat der Spruch seine Berechtigung – was deinen Charakter angeht. Heute erkläre ich dir, warum du bleiben darfst wie du willst und dich dennoch zum Wohlfühlen verändern kannst.

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Du bist großartig – wetten 😉

 

Wenn ich meine Kunden zum ersten Mal darauf aufmerksam mache, was sie in ihrem Denken ändern können, um sich wohler zu fühlen, ist die häufigste Reaktion Selbstverteidigung und ein: Ich muss mich nicht ändern, ich will wahrgenommen werden wie ich bin. Warum reagieren sie mit Ablehnung? Sie fürchten, dass sie an ihrem Wesen arbeiten müssen und am Ende ein vollkommener anderer Mensch sind. Das ist der Irrglaube, der fehlendem Selbstbewusstsein und Selbstwert entspringt.

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Couch vs Kritiker

Wenn ich meine Kunden zum ersten Mal darauf aufmerksam mache, was sie in ihrem Denken ändern können, um sich wohler zu fühlen, ist die häufigste Reaktion Selbstverteidigung und ein:

Ich muss mich nicht ändern, ich will wahrgenommen werden wie ich bin.

Warum reagieren sie mit dieser Ablehnung? Sie fürchten, dass sie an ihrem Wesen arbeiten müssen und am Ende ein vollkommener anderer Mensch sind. Das ist der Irrglaube, der fehlendem Selbstbewusstsein und Selbstwert entspringt.

Du bist bereits ein wundervoller Mensch – es ist dir aufgrund deiner Selbstkritik und -verurteilung noch nicht bewusst. Das bedeutet, du hast alles Gute bereits in dir, um ein fantastisches Erlebnis deines Lebens zu gestalten. Das Gute schlummert lediglich in einer verstaubten Kiste deiner inneren Welt, weil dein Umfeld, deine Erziehung, die Gesellschaft und die Zeit, in der du lebst, deine Werte vielleicht als bedrohlich empfand und sie dir ausredete. Bedrohlich im Sinne von ihrem eigenen mangelndem Selbstbewusstsein und den Drang, deinen „Größenwahn“, die Welt verbessern zu wollen, von klein auf ausgetrieben haben mit Sätzen wie: „Das kannst du nicht …“ oder „dazu bist du zu …“ Du solltest dir bitte eines bewusst machen: All diese Sätze bezogen sich NIEMALS auf dich, sondern immer auf den jeweiligen Menschen und seine (ihre) Sicht auf die Welt. Du hast ihnen schlichtweg geglaubt und diese „Ansichten“ übernommen. Das heißt für dich, dass hinter den fremden Meinungen in dir dein Selbstwert und Selbstbewusstsein darauf warten, endlich aus der Ecke „zum Mitspielen“ geholt zu werden. Weil es an der Zeit, dich an deine Großartigkeit zu erinnern und dich zu lieben.

Du kennst das Spiel von Engelchen und Teufelchen, die auf deinen beiden Schultern sitzen und dir Anweisungen ins Ohr flüstern?

Der Teufel links und der Engel rechts. Tauschen wir die Namen aus und holen dieses Spiel in die Realität: Auf der einen Schulter sitzt dein Kritiker, auf der anderen dein Coach. Überrascht? Vermutlich hast du im Laufe deines Lebens gelernt, überwiegend auf deinen Kritiker zu lauschen. Dennoch sitzt da geduldig wartend ein Coach auf der anderen Seite, der sich bisher damit begnügte, kopfschüttelnd die „negativen Schlagzeilen“ deines Lebens zu lesen. Warum?

Seine Einwände hat der Kritiker sofort niedergebrüllt und dich lautstark zurechtgewiesen. Der Couch hatte keine Chance zu dir durchzudringen und wartet im Grunde auf seine goldene Stunde. Den Augenblick, wenn du dem Kritiker in dir richtig in den verbalen Hintern trittst und die Meinung geigst. Denn solange du ihm glaubst, seinen kritischen Lügen über die Welt, schlummert dein Selbstwert im Keller.

Eine Frage: kannst du dir vorstellen, dass da ein Coach auf deiner Schulter sitzt und dir Trost spendet? Mut zuspricht? An dich glaubt? Wenn deine Antwort „NEIN“ ist, bedenke: Dem Kritiker glaubst du auch alles, was er brabbelt – ohne es zu prüfen! Oder bist du jede Sekunde deines Lebens zu dumm? Hast du wirklich noch niemals eine Kleinigkeit richtig gemacht? Gibt es nichts, was du gut kannst? Nicht einmal die Hände in den Schoß legen? Ich meine das ernst. Kannst du die Hände in den Schoß legen? Mit Sicherheit klappt das. 😉 Zähneputzen ebenfalls und ich bin mir sicher, du kannst dir die Schuhe zubinden und dein Lieblingsgetränk im Restaurant bestellen. Gehen hast du ebenfalls gelernt und wahrscheinlich Radfahren. Zumindest Reden und aufs Klo gehen …

Warum fange ich mit banalen Alltagssituationen an? Um dich vom Gegenteil deines Kritikers zu überzeugen. Ich schreibe dir Stellvertretend für deinen Coach, der genau weiß, was du alles kannst und im Leben erreicht hast. Und dich dazu anregen möchte, noch mehr Dinge zu tun, die du tun kannst. Weil er dein Selbstbewusstsein und deinen Selbstwert stärken möchte. Wohingegen der Kritiker ein Ziel verfolgt: Dich tunlichst in einen goldenen Käfig zu sperren, weil du nichts kannst und nichts darfst. Du könntest dir ja schaden. Nun ja, er nimmt seinen Job penibel ernst, dich zu kritisieren. Das ist alles. Also fangen wir von vorne an und lernen ihn besser kennen.

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Dein innerer Coach

Dein interner Coach ist das Gute in dir. Er weiß, was du alles erreicht hast und welche Fähigkeiten du besitzt. Er traut dir viel mehr zu, als du dir, damit du dein Potenzial in der Welt entfalten kannst. Und weil er absolut davon überzeugt ist, dass du es schaffen kannst. Das, was dich davon abhält, ihm zu vertrauen, sind die „Glaubenssätze vom Kritiker“. Sie sind stark verankert, dass du einen Funken Selbstwert im Keim erstickst, um dem Kritiker „recht“ zu geben.

Ich möchte mit dir ein Experiment wagen, um dir den Unterschied zu verdeutlichen:

„Du bist großartig.“

Kannst du diesen Satz annehmen oder zweifelst du und denkst an die vielen Momente, in denen es nicht geklappt hat? Meldet sich dein Kritiker und würgt jede positive Erinnerung ab, um „recht“ zu haben? Bei diesem Satz zweifelst du dich vermutlich stark an, weil vieles an dir „nicht passt.“ Und ein Mensch, der laufend Fehler macht, aneckt, in Fettnäpfen tritt, keinen Erfolg hat, kein Supermodel ist, kein Millionär, keinen Selbstwert besitzt und kein Selbstbewusstsein, der darf einfach nicht … Das ist der Kritiker.

Versuchen wir es anders. „Du bist großartig und ich werde es dir beweisen.“

Wie empfindest du bei diesem Satz? Meldet sich der Kritiker zu Wort oder bist du neugierig, ob da etwas „wahres“ dran sein könnte? Der Vorteil beim zweiten Satz ist, dass du deinem Coach zumindest eine Chance gibst, anstatt ihn abzuschmettern. Es bringt dich dazu, über eine weitere Frage nachzudenken: „Wie willst du es mir beweisen?“ Und dein Coach könnte dir lauter motivierende Anekdoten über dein Leben erzählen: „Weißt du noch damals, als du ganz große Angst gehabt hast und nicht weiter wusstest … Da hast du dann das unglaubliche Geschafft und bist über dich hinaus gewachsen. Oder neulich beim Einkaufen, als du beherzt der Dame an der Kasse unter die Arme gegriffen hast … Oh. Oder weißt du noch. Heute Morgen, wie liebevoll du dich jedes Mal von … verabschiedest. Und bedenke all die tollen Fähigkeiten, die du hast. Du kannst hervorragend … Und du weißt bei der Sendung viel … Wenn du lachst, dann muss der Himmel vor Freude hüpfen, weil du wunderbar bist …

Gib deinem Coach eine Chance, dich in die Balance zurückzubringen. Du magst es ignorieren und nicht wahrhaben wollen, aber du bist beides, das Gute und das Kritische.

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Du darfst so bleiben wie du bist

Ja, das darfst du und ist unbedingt notwendig. Denn dein Wesen macht dich einzigartig. Die ganze Summe deiner Palette:

Das,

  • was du kannst,
  • wovon du träumst,
  • was du erreichen willst,
  • was dich glücklich macht,
  • wie du dich fühlen möchtest,
  • was es dir wert ist, was du respektierst,
  • was du liebst, was du brauchst, um dich gut zu fühlen,

Und das,

  • was du falsch machst,
  • was du nicht kannst,
  • was dich verletzlich wirken lässt,
  • was du ablehnst,
  • wovor du angst hast,
  • was dich wütend macht,
  • wofür du dich schämst,
  • was dich verletzt,
  • was dich blockiert.

Lies dir diese Liste bitte mehrmals achtsam durch und schreibe dir zu den einzelnen Punkten Beispiele auf. Mache dir deine Stärken und Schwächen für dich sichtbar, dass du sie jeden Tag sehen kannst und dich erinnerst, du besitzt beides: den Coach und den Kritiker. 

Wie kannst du dich ändern und trotzdem bleiben, wie du bist?

Egal, welche Worte auf deiner Liste stehen, sie machen dich aus. Das bist du! Das ist dein Charakter. Die Art, wie du mit diesen Situationen umgehst: Positiv und Negativ.

  • Du wirst deine Fehler und Schwächen nicht vermeiden oder loswerden – egal, wie oft der Couch dich ermutigt.
  • Genauso wenig bist du ein Dummkopf oder Versager, egal wie oft dein Kritiker dich niedermetzelt.

Weil du Momente hast, die du in deinem Leben gut lösen konntest und Momente, die du aufgrund deiner Schwächen nicht lösen konntest. Anstatt dich auf einen Aspekt zu begrenzen und dafür nieder zu machen, lerne dich zu akzeptieren. Es ist okay, Schwächen zu haben, das geht den Promis ähnlich. Wenn du den Kritiker in dir „konstruktiv“ annehmen kannst (weil er manchmal recht hat) und dem Coach Gehör schenkst (weil er ebenfalls manchmal recht hat) wird folgendes geschehen:

  • Du wirst aufhören, dich selbst zu sabotieren.
  • Anstatt deine Schwächen zu verbergen, wirst du dich mehr auf deine Stärken konzentrieren und mehr und mehr erreichen.
  • Anstelle Kritik von deinen Mitmenschen abzuschmettern oder beleidigt zu reagieren, kannst du konstruktive Kritik annehmen und überflüssige gelassen ignorieren. (Denn du musst nicht jede Kritik ernst nehmen, schließlich kritisiert sich der Mensch dahinter laufend selber.)
  • Du wirst dich dir gegenüber positiver und wohlwollender verhalten, weil du mehr und mehr positive Erinnerungen deiner Stärken haben wirst.

Konstruktive Kritik heißt: Du beurteilst, ob dich diese Kritik weiterbringt, weil sie wohlwollend gemeint ist. Der Kritiker möchte dir helfen, deine Ziele zu erreichen. Deswegen sagt er dir, mit welchem Verhalten du dich sabotierst. Zum Beispiel weist er dich darauf hin, dass du bei deiner Arbeit nicht bei der Sache bist und deswegen Flüchtigkeitsfehler passieren. Er zeigt dir mit seiner Kritik eine Lösung für dein Problem. Dagegen steht „destruktive“ Kritik, in der dich der Kollege einfach niedermacht. Lerne diese beiden Arten zu unterscheiden und akzeptiere ausschließlich die Kritik, die dich weiter bringt. Du darfstbleiben wie du bist bedeutet: Du hast einen wundervollen Charakter und du entscheidest, ob du die positive Seite (den Coach) dieses Charakters zeigst oder die Negative (den Kritiker).

Wenn dir nicht gefällt, wie die Welt auf deine Schwächen reagiert, (damit der Kritiker sie ständig bemängeln kann), dann lausche künftig einfach öfter dem Coach und zeige eine neue Seite von dir: mehr von deinen Stärken.

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Ein paar abschließende Gedanken für dich:

  • Nimm ein Notizbuch und schreibe deine Gedanken aufEin Gedanke ändert dein Leben – wenn du ihn wiederholst. Es ist nicht notwendig alle Baustellen im Leben zeitgleich anzugehen. Es reicht, wenn du einen Gedanken, einen einzigen positiven Gedanken der Liebe und des Wohlwollens über dein Leben jeden Tag denkst. Beim Zähneputzen, Essen, Autofahren, Einkaufen, in Pausen, abends beim Zubettgehen, morgens beim Aufstehen. Ein Gedanke hat die Macht, von einem Trampelpfad zu einer zehnspurigen Autobahn in deinem Kopf zu wachsen und dein Leben zu erleichtern. 
  • Die Welt spiegelt dir dein Denken, das du über sie wahrnimmst. Wie macht sie das? Passiv, denn du denkst über das, was du siehst, hörst und spürst aufgrund deiner Erfahrungen, gewohnten Gefühle und Gedanken. Daher nimmst du ausnahmslos dein Denken und deine daraus entstehenden Emotionen wahr. Sind sie positiv, siehst du deine positiven Gedanken. Sie sie negativ, siehst du deine negativen Gedanken und wie du mit dir selbst umgehest.
  • Deine Glaubenssätze sind „Ansichten“ von anderen, die nichts mit dir zu tun haben und du schlichtweg übernommen hast. Du bist nicht zu dumm oder zu schlecht. Derjenige, von dem du den Satz übernommen hast, glaubte das von sich selbst. Daher, komm, lass uns nachschauen, wie großartig du bist, wenn du dich endlich „mit deinen Augen“ betrachtest.
  • Du darfst so bleiben wie du bist. Denn du bist auch das Positive, das „ich kann“, „ich schaffe das“, „ich bin liebenswert“, „ich bin wertvoll“. Lebe es und drücke diese Eigenschaften von dir gleichberechtigt aus, wie deine Schwächen.
  • Selbstwert erlangst du, indem du dich deiner EMOTIONALEN Werte bewusst machst. Das, was du in deinem Leben kannst, an DIR respektierst und liebevoll annimmst. Deine Träume, die du dir erlaubst, deine Bedürfnisse, die du dir erfüllst und den Respekt, den du dir jeden Tag erweist. Du bist es wert, dich zu lieben.
  • Lerne dich besser kennen. Das ist die einfachste Art, Selbstbewusstsein zu erlangen und deine Hilflosigkeit loszuwerden. Dir selbst zu vertrauen, weil du dich jeden Tag besser „einschätzen“ lernst. Fang jetzt gleich damit an und schreibe in ein Notizbuch, was du heute über dich gelernt hast. Frage dich jeden Tag, warum du das tust und ob es dich glücklich macht? Du kannst dafür unsere Kalenderserie LIE und BE nutzen: „Erfolg, Selbstwert, Liebe und Angst“. Die Alltagshelfer sind aufeinander aufgebaut und stärken Monat für Monat dein Selbstbewusstsein in deinem Tempo.

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Dankeschön

Vielen Dank für deine Bezahlung.

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Nur ein Gedanke ändert dein Leben: 

 

Druck das Bild aus und häng es dir deutlich sichtbar auf, dass du es jeden Tag siehst. Nächsten Sonntag kommt der nächste Gedanken.

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P.S.: Du bist großartig – also hör bitte auf, mir das Gegenteil beweisen zu wollen! 😉 

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