Wie Du lernst, lösungsorientiert zu denken

Wie schnell findest Du in Deinem täglichen Leben Lösungen für Probleme? Suchst Du aktiv danach oder lebst Du mehr nach der Devise, „irgendwie geht es schon weiter“? Wunderst Du Dich manchmal, warum das Problem trotz Deiner Sorge aufgetreten ist und Du so gar keine Ahnung hast, wie es entstehen konnte?

Im letzten Beitrag ging es darum, was Probleme sind. Heute widmen wir uns ausführlicher dem

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lösungsorientierten Denken

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Was genau bedeutet das? Ich habe es im letzten Beitrag gestreift. Zur Wiederholung:

Lösungsorientiertes Denken hat nichts mit Supergenie zu tun und nicht damit, immer und zu jeder Zeit eine Antwort parat zu haben.

Lösungsorientiert heißt, du akzeptierst, dass Dein Problem gelöst werden darf.

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Wie vieles im Leben findet die Lösung ihren Ursprung in Deinen Gedanken. Bisher hast Du gelernt, dass ein Problem „nur“ in Deinem Kopf entsteht, weil Du über eine Situation auf eine bestimmte Weise denkst. Durch dieses Denken – Deine Sichtweise darauf – hast Du ein Problem mit dem, was Du siehst. Eine Lösung ist nur dann möglich, wenn Du in Deinem Denken eine andere Sichtweise auf das Problem zulässt. Einstein hat es treffend aus physikalischer Sicht gesagt: Ein Problem kann niemals auf der Ebene gelöst werden, auf der es entstanden ist.

Du glaubst, dass die Realität anders sein müsste, als Du es kennen gelernt hast? Oder Du fürchtest, dass eine Erfahrung aus der Vergangenheit zurückkehren könnte. Dein Problem basiert hier auf Deine gelernten Erfahrungen und Erinnerungen, die sich in Zukunft wiederholen könnten, aber nicht müssen. Die Frage ist, wie kannst Du lernen, die Realität als das wahr zu nehmen, wie sie jetzt ist – ohne sie zu bewerten? (Gewalt ist Teil dieser Welt, die Natur lebt es uns vor. Wenn Du nicht möchtest, dass ein Tier leidet, ist es Deine Wertung darüber. Diese Wertung in Deinem Kopf – Deine Vorstellung – lässt Dich leiden. Nicht die Realität.) Wie kannst Du nun zum lösungsorientierten Denken gelangen?

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Starte jeden Tag neu – von Null an

Ich gebe Dir ein Beispiel. Du hast in Deinem Leben bestimmte Erfahrungen mit Deinen bisherigen Ex-Partnern / -Partnerinnen gemacht. Jetzt lernst Du jemand neuen kennen und hast Schmetterlinge im Bauch, schwebst auf Wolke sieben und erlebst eine glückliche Zeit in der Hoffnung, dass es dieses Mal besser sein wird. Dann sagt er oder sie etwas, was bei Dir sofort die Alarmglocken los schrillen lässt und Du denkst folgenden Satz: „Mein Ex, meine Ex hat sich auch immer so verhalten!“

Bumm, und schon folgst Du der gedanklichen Karotte in den Kaninchenbau Deiner Erinnerungen und Deine neue Erfahrung wird erneut zu einem Deja Vu der alten. Warum? Weil Du von nun an „unbewusst“ Hinweise in Deinem Kopf suchst, dass er oder sie nicht gut für Dich ist. Sich genauso verhält, wie die alte (schmerzhafte) Erfahrung, die Du vermeiden möchtest. Du wirst mehr und mehr Verhaltensweisen finden, die Dich stören. Irgendwann stehst Du vor demselben Problem, das Du bereits mit Deinen Ex-Partnern / Partnerinnen hattest und wunderst Dich, warum Du „immer die oder den  falsche/n“ kennen lernst.

Das Problem sind nicht die Anderen. Das Problem ist, dass Du in der Vergangenheit denkst und die Anderen sich Deiner Vergangenheit entsprechend verhalten werden, um Deine Gedanken zu bestätigen.

Egal, welcher Mensch Dir in Deinem Leben begegnen wird, er oder sie hat keine Chance, solange Du eine bestimmte Erwartungshaltung hast oder ihn mit anderen Menschen vergleichst. Du könntest genauso gut einen Apfel mit einem Computer vergleichen und Dich wundern, warum er nach der Behandlung mit Apfelessig den Geist aufgibt. 😉

Lösungsorientiertes Denken heißt, jede neue Begegnung vollkommen neu und wertfrei (von Angst und Sorge) zu betrachten. 

Wie machst Du das? Sag Dir während der gesamten Begegnung, dass es nichts mit Deiner Vergangenheit zu tun hat und Du hier die Chance auf eine vollkommen neue Erfahrung hast. Wenn Du Zweifel bekommst oder alte Ängste hoch kommen („bestimmt ist er auch so jemand“), sei offen, für neue Erfahrungen. Durchbrich Deine Gedankengebetsmühle und schrei laut Stopp! („Nein, dieses Mal ist es eine bessere Erfahrung, weil ich mich dafür öffne!“) Selbst in bestehenden Beziehungen kann sich Dein Partner oder Deine Partnerin erst ändern, wenn Du ihm oder ihr die Chance dazu gibst. Eine Lösung kann auftauchen, wenn ihr beide erlaubt, dass es eine neue Erfahrung (in Eurem Verhalten) geben darf. Solange Du Gedanken verwendest, wie

  • Du änderst Dich nie,
  • bestimmt macht er das wieder nicht,
  • das hat sie sicherlich vergessen,
  • das ist mal wieder typisch,
  • wann lernst Du es endlich,

könnt ihr keine neuen Erfahrungen machen. Grüße vom Murmeltier. 😉

Ändere Deine Einstellung und erlaube ein neues Verhalten. Warum erwartest Du exakt dasselbe, wie mit Begegnungen aus Deiner Vergangenheit? Jeder Mensch ist unterschiedlich, hat andere Erfahrungen und Meinungen als Du.

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Kalter Entzug

Problemdenken kann eine Sucht sein, um vor seinem Leben davon laufen. In Problemen zu denken, Schwierigkeiten zu sehen, das Negative erwarten, … Wenn Dir diese Gedanken in Fleisch und Blut übergangen sind, dass Du sie unbewusst jeden Tag hunderte Male denkst, dann bist Du süchtig nach Problemdenken. Du versuchst Dich abzulenken von einem viel größeren Problem: Dich selbst und Deine Wünsche zu respektieren und zu verwirklichen.

Mit dem negativen Denken kannst Du Dich hervorragend vom eigenen Minderwertigkeitsgefühl, mangelnden Selbstwert oder der Selbstverwirklichung ablenken. Wenn Du Dich jeden Tag mit Problemen anderer beschäftigst oder Schwierigkeiten, die vielleicht mal eventuell in der Zukunft auftauchen könnten, dann bist Du ein süchtiger „Problemdenker“. Ich empfehle Dir hier dringend einen kalten Entzug. Alternativ kannst Du auch das 12-Punkte-Programm der Suchtseiten nutzen. Das ist kein Scherz. Du wirst es sehr schwer haben, das Denken abzustellen und es erfordert einen eisernen Willen.

Warum? Weil niemand da ist, der Dich auf Dein Denken aufmerksam machen kann. Deine Freunde oder Dein Partner können Dich nur auf das hinweisen, was Du sagst. Was in Deinem Kopf vorbeihuscht, ist allein Deine Aufgabe, Dich zu distanzieren. Dieser Blog, Coachs, schlaue Sprüche, … all das kann Dir die Arbeit nicht abnehmen, die Du vor Dir hast: Jeden Tag damit aufzuhören, an Probleme zu denken.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn Du es gewohnt bist, in Sorgen und Weltuntergangs-Szenarien zu denken, dann musst Du erst die Gewohnheit pflegen, lösungsorientiert zu denken. Wie schaffst Du das? Wie jeder Süchtige, mit Selbstkontrolle.

  • Frage Dich stündlich, woran Du denkst und wie oft Du die letzte Stunde an Probleme gedacht hast?
  • Führe eine Strichliste und mach jedes Mal einen Strich, wenn Du an ein Problem gedacht hast. Vermutlich wird das zu beginn alle paar Sekunden sein. Daher beginne wirklich am Wochenende oder einem Tag, wo Du Zeit hast, Dein Denken genauer unter die Lupe zu nehmen.
  • Schreibe Deine Gedanken auf. Notiere Deine Gedanken ein paar Tage und schau Dir an, was Du aufgeschrieben hast. Oft hilft es, die eigenen Gedanken zu lesen.
  • Frage Dich mehrmals, kannst Du das Problem lösen? Was brauchst Du, um es lösen zu können. Wenn Du es mit Deinen jetzigen Mitteln nicht schaffst, hör auf, ein Problem darin zu sehen.
  • Belohne Dich an jedem Tag, den Du überwiegend ohne Problemdenken überstanden hast.
  • Sage Dir jeden Tag, dass Du heute auf Probleme verzichten willst. Morgen sieht es anders aus, aber heute kümmerst Du Dich einmal nicht um den Welthunger, Ausbeutung, Kinderarmut, …
  • Schreibe Dir einen Notfallplan, was Du zu tun hast, wenn Du eines Tages auf der Straße landest. Kein Witz. Schreibe einen Plan, falls der Gerichtsvollzieher Dir alles wegnimmt, Du Arbeitslos wirst, die Beziehung vorbei wäre, … Zu wem gehst Du? Wer kann Dir helfen? Welche Stellen kannst Du aufsuchen. Wie kannst Du finanziell ein paar Monate überbrücken? Wo könntest Du Dein Hab und Gut unterstellen? Schreibe einen Notfallplan für das Horror-Szenario Deines Lebens. Wenn Du weißt, was zu tun ist, kannst Du die Angst vor dem Problem loslassen und Dich auf ein glückliches Leben konzentrieren.

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Lache aus spielerischen Herzen

Menschen, die viel in Problemen denken, lachen laut Studien weniger, sind häufiger gestreßt und anfällig für Krankheiten.

Kennst Du das? Der Feierabend rückt näher, Du wolltest mit den Kumpels noch einen trinken gehen, doch der Berg Arbeit wird nicht weniger. Im Gegenteil, der Kollege bringt Dir Deine Akte zurück, weil Du alles überarbeiten darfst. Zu viele Fehler. Und Dein Feierabend hat sich für heute verabschiedet.

Wenn Du bis über beide Ohren gestresst bist, machst Du vermehrt Fehler beim Arbeiten. Ein angespannter Körper ist der ideale Nährboden für Problemgedanken. Die kleinen Biester schießen dann wie Pilze aus Deinen Synapsen und verstopfen die „Datenbahnen“ für strukturiertes, kreatives und lösungsorientiertes Denken. Du siehst vor lauter Problempilzen keine Lösung mehr und kannst Dich vor der drohenden Überforderung gar nicht mehr retten. Was tut Dein Körper in so einem Fall? Er kollabiert (burn out). Der innere Druck steigt, weil die „Lösung“ mehr Energie braucht, um zu den Synapsen und in Dein Denken zu kommen. Wasser trinken soll dabei helfen. 😉

Der Berg Arbeit wird nicht weniger werden. Egal, wie lange Dein Berufsleben dauert, Du kannst Dich heute endlich mit dem Gedanken anfreunden. Lerne zu akzeptieren, dass da jeden Tag Arbeit liegen wird, egal wie schnell und effizient Du bist. Wäre dem nicht so, wärst Du morgen arbeitslos. Dieser Haufen ist Dein Freund, der Dir einen Geldfluss beschert und damit die Möglichkeit, Dein Leben zu gestalten, wie Du es Dir vorstellst.

Wenn Du eine stressige Zeit vor Dir hast, dann achte auf Pausen und darauf, dass es Dir gut geht. Kein Chef der Welt kann Dir kündigen, wenn Du lachst und Spaß am Arbeitsplatz hast. Deine Synapsen im Hirn freut es ungemein, denn Problemgedanken mögen es nicht, durchgeschüttelt zu werden. Facebook, Google und Dropbox sind große amerikanische Firmen, die etwas sehr Wichtiges erkannt haben. Ihre Bürogebäude bieten jede Menge Spielmöglichkeiten, wie Billard, Squash, Bälle, Lego, … für die Mitarbeiter. Sie dürfen für die Lösung von Problemen bei der Arbeit kreativ danach suchen. Zum Beispiel bei einer Partie Billard mit den Teamkollegen darüber diskutieren. Warum? Weil der Spieltrieb das kreative und lösungsorientierte Denken anregt. Begibst Du Dich in einen verspielten Zustand aus Kindertagen, kannst Du Dich leichter von Schwierigkeiten lösen. Als Kind hattest Du kaum Probleme, Du warst zu sehr damit beschäftigt, die Welt zu entdecken. Dieser Spieltrieb wird von Führungskräften genutzt, um kreative Lösungen zu finden.

Du arbeitest im „doofen“ Deutschland in einer ausbeuterischen Firma? Keine Bange. Du kannst auch hier Wege finden, in Deinem täglichen Leben den Spieltrieb zu wecken. Nutze die Pausen oder gehe abends mit Deinen Freunden Dart spielen. Nimm Kreuzworträtsel mit in die Arbeit oder frag die Kollegen nach einer Partie Mensch-ärgere-dich-nicht. Mikado-Stäbchen oder Jenga während einem Teammeeting wirkt oft Wunder. Besprich es ruhig mit Deinen Teamleiter, was er von der Idee hält.

WICHTIG: Erwecke den Spieltrieb mit Deinen Händen!

Computerspiele sind hier nicht gemeint. Computerspiele erwecken kein lösungsorientiertes Denken, sondern machen häufig noch aggressiver. Du hältst beim „zocken“ einen Controller in Händen und musst (aggressiv) ein paar Knöpfe drücken, um eine Figur auf dem Bildschirm zu bewegen (oder sinnlos in der Gegend herum zu ballern). Häufig tauchen neue Problemgedanken beim Computerspielen erst auf, ausgelöst durch Spielsucht und Realitätsflucht. Wenn das Computerspiel wichtiger ist, als die Arbeit und Dein Alltag, hat es seine Wirkung verfehlt. Das ist passives spielen und fällt unter „vermeidendes Problemverhalten“. (Ausnahme: Intelligenz- und Denkspiele)

Nutze aktives Spielen mit den Händen. Warum? Weil die Koordination von Hand (begreifen) und Auge (verstehen) das kreative Denken anregt und neue Verknüpfungen im Gehirn schafft.

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Die Lösung

Man nehme zwei Liter klares Wasser, einen halben Teelöffel Salz, trinke die Lösung über den Tag verteilt in kleinen Schlucken und alle Deine Probleme sollten sich augenblicklich in Luft auflösen. 😉

So leid es mit tut, ich habe keine Wunder-Lösung für Deine Probleme, solange Du Dich nicht von ihnen lösen willst. Wer in Problemen denkt, ist damit verheiratet. Kompliziert wird diese „Ehe“, wenn die Probleme den Takt angeben und bestimmen, in welche Richtung Dein Leben künftig verlaufen soll. Spätestens ab dem Zeitpunkt empfehle ich Dir einen Termin beim Scheidungsrichter.

Es gibt Momente, da sind Probleme so akut, dass sie unseren Tagesablauf kontrollieren. Wir schlafen nicht, essen nicht und laufen durch den Tag wie Geister. Die Angst vor der drohenden Apokalypse drückt uns nieder und das Leben hat keinen Sinn mehr. Dennoch, so oft wir das Problem drehen und wenden, es spuckt keine hilfreichen Gedanken aus. In dem Fall heißt es „löse“ Dich vom Problem. Die Vorgehensweise ist im akuten Fall dieselbe, wie oben beim kalten Entzug.

Wer im Alltag oder der Arbeit ein Problem hat, dass er jetzt nicht lösen kann, der sollte sich ebenfalls vom Problem lösen. Es ist Verschwendung von wertvoller Zeit, weiterhin über Schwierigkeiten nachzudenken, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Oft kommt die Lösung in dem Moment, wo wir aufhören, das Problem als solches zu erkennen. Wer im Pilzwald vor lauter Satanspilzen sitzt, tut sich schwer im Finden von Maronen. Erst musst Du das Feld der Giftpilze links liegen lassen, 500 Meter weiter rechts den Hang hinauf, dann findest Du schmackhafte Leckereien, die Dich nicht umbringen.

Löse Dich vom Problem heißt nicht, es zu verdrängen, zu ignorieren oder schreiend davon zu laufen. Es heißt schlichtweg, das Problem vorerst auf Eis zu legen, damit das kreative Denken Deines Unterbewusstseins eine Lösung finden kann.

Viele Menschen haben ein Problem damit, sich vom Problem zu lösen. Wer einmal in einer Diskussion gesessen ist, in der der Gesprächspartner pertu auf die Schwierigkeit gepocht hat, kennt diese Endlos-Diskussionen.

Es erfordert Mut und Selbstvertrauen in Dein innerstes. Dein Unterbewusstsein kann erst dann die Lösung für Dich suchen, wenn Du Kleingeist aufhörst, darüber nachzudenken. Es weißt mehr als Du, kennt alle Zeiten und Verknüpfungen in Deinem Leben. Wieso glaubst Du, eine bessere Arbeit machen zu können als Dein Unterbewusstsein, das es schafft, Deinen gesamten Organismus am Leben zu halten?

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Zusammenfassung

Was also kannst Du alles tun, um lösungsorientiertes Denken zu entwickeln?

  • Sei offen, für Neues. Erlaube jeden neuen Tag, neue Begegnungen und Erfahrungen zu erleben – besonders mit den Menschen, die schon Teil Deines Lebens sind. Es gibt so viel Neues zu erleben, dass Dein Leben dafür niemals reicht.
  • Erwecke das Kind in Dir. Es gab in Deinem Leben eine Phase, wo Du Kind warst. Ein Entdecker, Abenteurer, Eroberer. Du hattest nichts und musstest Lösungen suchen mit den Dingen, die Du hattest. Du hast diese Fähigkeit nie verloren, sie liegt irgendwo in einem verstaubten Regal Deiner Gedanken. Suche sie und mache sie Dir zunutze.
  • Spiele mit den Händen. Nutze Dein „Begreifen“ von Gegenständen um die Welt „anders“ wahr zu nehmen. Tätigkeiten, die Du mit der Hand ausführst, verankern sich besser im Gehirn und schaffen neue Verknüpfungen in den Synapsen.
  • Hast Du Dich an einem Problem festgebissen, dann nimm Abstand davon. „Löse Dich.“ Dein Unterbewusstsein übernimmt den Rest und wird Dir eine intelligente Lösung liefern. Achte auf alles, was Deine Aufmerksamkeit fesselt und mit einer „Ahnung“ einhergeht.
  • Akzeptiere, dass es eine Lösung geben darf! Solange Du an dem Problem festhält, hast Du Angst vor einer Veränderung und lebst (noch) in einer negativen Erfahrung Deiner Vergangenheit. Du bist nicht im sicheren Jetzt. Solltest Du da nicht herausfinden, such Dir professionelle Hilfe.
  • Eine Lösung sitzt vielleicht außerhalb Deiner vier Zimmerwänden. Rede mit vertrauten Personen, was Du für ein Problem hast und schau, was sie Dir vorschlagen. Sei ehrlich und erlaube Dir, diese Vorschläge anzunehmen.
  • Du musst Deine Probleme nicht alleine lösen! Viele Menschen haben dieselben Gedanken im Kopf, wie Du. Finde gleichgesinnte, um gemeinsam eine Lösung zu finden.
  • Neugier ist der Motor von lösungsorientiertem Denken. Sei neugierig auf alles und lese viel. Jede Information kann Dir weiterhelfen. Je mehr wissen Du besitzt, umso weniger „akute“ Probleme wirst Du haben.
  • Probleme sind alt genug, um ohne Dich klar zu kommen. Es gab seit dem Urknall Probleme auf der Welt und sie werden bis zum Weltuntergang weiterbestehen. Kümmere Dich um die in Deiner Verantwortung. Was Du morgen Essen sollst, wie friedlich Du behandelt werden willst, womit Du Dein Geld verdienst, ist Dein Problem. Lass den Weltfrieden bitte in Gottes Händen. Er kann für alle Menschen die Weichen stellen.
  • Streiche das Wort Problem aus Deinen Wortschaft. Ersetze es durch Verantwortung. Bist Du dafür verantwortlich? Wirklich? Dann wirst Du eine Lösung finden.

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Du bist kein Opfer

Wer bereits den dritten „kalten Entzug“ hinter sich hat, mit Mikado-Stäbchen beim Sushi-Essen gesessenen ist, sein Problem im Wasser ersoffen hat und weiterhin krampfhaft an dessen festhält, der könnte glauben, ein Opfer zu sein. Bist Du ein Opfer?

Glaubst Du, ein besseres Leben nicht verdient zu haben, weil Du Dich erst noch (um Hirngespinste) kümmern musst? Hast Du ein schlechtes Gewissen, wenn Du einfach keine Probleme mehr hast, sondern Lösungen findest? Glaubst Du, Dein Leben wird fad – so ganz ohne Herausforderungen? Was denken Deine Freunde von Dir, wenn Du kein Problem mehr mit Krieg, Welthunger, Ausbeutung, Armut, Tierquälerei, … hast? Was soll Gott von Dir denken, wenn Du keine Probleme mehr hast?

Zu Beginn fühlt es sich seltsam an, sorgenvolles und ängstliches Denken nach und nach abzustellen. Es fühlt sich an, als ob etwas fehlt. Das ist normal. Du hast in Deinem Leben Platz geschaffen, um jetzt Zeit für Dich und das zu haben, was wichtig ist.

Bedenke: Du kannst ab sofort jedem Menschen bei der Lösung seiner Probleme helfen anstatt mit ihm oder ihr zu jammern.

Deine neu erworbene Fähigkeit, in Lösungen zu denken, macht Dich für die Gesellschaft, Deinen Arbeitgeber, Deine Freunde, Familie, … wertvoll. Du kannst Dich besser in Deiner Firma verkaufen, einfühlender mit Kunden umgehen, intensive Freundschaften pflegen und Dir ein Leben aufbauen, das Du nicht mal zu träumen gewagt hast. Alles, was Du dafür tun musst, löse Dich von Deinen Problemgedanken.

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Ein paar abschließende Gedanken an Dich:

  • Hab Geduld mit Dir! Genauso, wie Du selbstverständlich in Sorge und Angst gedacht hast, wird es dauern, bis Du Gedanken von Lösungen, Freude, Mut, Neugier als normal empfinden wirst.
  • Ein negativer Geist zieht Schwierigkeiten an. Ein positiver Geist zieht Wunder an.
  • Du bist nicht der Diener Deiner Gedanken. Du bist der Herrscher Deiner Gedanken. Du kannst selbst bestimmen, welche Gedanken Du denken willst.
  • Wenn ein Problemgedanke in Deine Sinn kommt, dann schau ihn in Ruhe an. Er beißt nicht. Ist es eines, das wahrscheinlich eintreffen könnte, versuch es zu lösen. Kannst Du es heute nicht lösen, leg ihn Dir auf Wiedervorlage in drei Monaten, einem Jahr, 5 Jahren, … .Kannst Du das Problem niemals lösen, dann lass ihn ziehen und wink ihm zum Abschied „Leb wohl!“.
  • Denke abstrakt zu Deinem Problem. Wenn Du ein Beziehungsproblem hast, dann rede mit einem Tier. Es hört zu, Du kannst Dir alles von der Seele reden und Dir kommen eigene Gedanken und Ideen in den Sinn, ohne unterbrochen zu werden. Wenn Du ein Technisches Problem hast, dann stell Dir einen lieben Menschen vor und Frage Dich, ob sie oder er mit Deinem „Umgang“ gut funktionieren könnte. Wenn Du ein Familiäres Problem hast, dann betrachte eine Ameisenkolonie. Was kannst Du von ihr lernen?
  • Alles kann einen neuen Denkimpuls bieten: Briefmarken, Werbung, Buchcover, Natur, Bilder, Filme, Geschäfte, Verpackungen, Kosmetik, Unterlagen, Gebäude, Steine, Visitenkarten, … schau Dich genau in der Welt um und lass Dich inspirieren.
  • Wie kannst Du Deine Probleme lösen? Du hast Bücher, Internet, Familie, Freunde, Nachbarn, Firmen, Kaufhäuser, Banken, Erfahrungsberichte, Büchereien, Technik, Talente, Stift, Block, Vorbilder, Wissenschaften, Religionen, Politik, Gesundheit, Medikamente, Einrichtungen, … da wird doch irgendjemand eine Lösung für Deine Probleme haben!

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Nur ein Gedanke ändert deine Probleme:

Ich weiß die Lösung.

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Dankeschön

Vielen Dank für deine Bezahlung. Zur Erinnerung: Wenn du den Euro nicht bezahlst, wird dein Unterbewusstsein die Informationen ablehnen und das Wissen an deinen Blockaden verpuffen. Investierst du den Gegenwert, zeigst du deiner inneren Bereitschaft, dass du es wert bist und öffnest die Tür zu deiner Entwicklung.

€0,99

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Solltest Du Schwierigkeiten mit Deinen Gefühlen haben, dann schau Dir unsere Tools zur Selbsthilfe genauer an. 😉

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Fang an, Dein Leben voll und ganz zu erfahren …

P.S.: An welche Lösung denkst Du gerade? Je mehr Du in Lösungen denkst, umso mehr verschwinden Probleme  …

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#folgeDeinemHerzLICHT

#findeDeinebesondereFähigkeit

6 Comments on “Wie Du lernst, lösungsorientiert zu denken

  1. Definitiv. Den ersten Schritt hast Du geschafft. 🙂 Geh einfach weiter in Deinem Tempo.

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  2. Ich danke Dir.
    Wenn Du es annimmst und es Dir hilft hat sich die Arbeit doppelt gelohnt. 🙂

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